Fmthh-Ringvorlesung „Tissue Engineering – Regenerative Medizin“ an der TUHH geht in die 4. Runde

Gewebedefekte mit gezüchteten körpereigenen Zellen reparieren, ohne langfristig auf künstliche Materialien angewiesen zu sein, körperliche Regenerationsprozesse anzuregen – dank medizinischer Fortschritte ist dies keine Zukunftsmusik mehr.

Das Forschungsgebiet Tissue Engineering und Regenerative Medizin hat die künstliche Herstellung biologischer Gewebe wie Haut, Blutgefäße, Knochen oder Nerven aus lebenden Zellen und Biomaterialien zum Ziel. Es beruht auf der interdisziplinären Zusammenarbeit der Bereiche Zellbiologie, Biomaterialentwicklung, Zellkulturtechnik und Bioverfahrenstechnik und eröffnet vielfältige neue Einsatzgebiete im klinischen Alltag, wie z.B. der Krebsforschung und –therapierung.

Auch im Rahmen des Forschungszentrums Medizintechnik Hamburg (fmthh) forschen IngenieurInnen der TUHH und WissenschaftlerInnen des UKE in Hamburg gemeinsam an neuen Technologien und Therapien. Die interdisziplinäre medizintechnische Forschung ermöglicht Klinikern durch technologische Anwendungen z.B. aus der Mikrosystemtechnologie, Nanoelektronik, Künstlichen Intelligenz, Robotik und Maschinellem Lernen neue und spannende Erfolge in Diagnostik und Therapie.

In der Ringvorlesung „Tissue Engineering – Regenerative Medizin“ werden namhafte Rednerinnen und Redner wesentliche Aspekte dieser spannenden Entwicklung vorstellen. Den Auftakt macht Professor Alexander Schlaefer, Leiter des Instituts für Medizintechnische Systeme (TUHH) am 26. November 2019 mit dem Vortrag „KI, Robotik und Maschinelles Lernen in der Medizin“.

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Was?     Ringvorlesung „Tissue Engineering – Regenerative Medizin“

Wann?  26. November 2019 bis 21. Januar 2020, jeweils dienstags, 17 bis 18.30 Uhr

Wo?       TUHH, Gebäude A, Raum H 0.03, Am Schwarzenberg-Campus 1, 21073 Hamburg