Hervorgehobener Artikel

Ringvorlesung „Tissue Engineering – Regenerative Medizin“

Tissue Engineering und regenerative Medizin, ein noch sehr junges Gebiet mit rasch wachsender Bedeutung, hat die Entwicklung bioartifizieller Konstrukte oder Gewebe (Haut, Blutgefäße, Knochen- und Knorpelersatz, Muskel, Nerven, Leberersatzsystem etc.) aus lebenden Zellen bzw. Zellmatrix und Biomaterialien zum Ziel. Es beruht auf einer interdisziplinären Zusammenarbeit der Bereiche Zellbiologie, Biomaterialentwicklung, Zellkulturtechnik und Bioverfahrenstechnik und eröffnet vielfältige neue Einsatzgebiete in der Klinik oder der Diagnostik. Gewebedefekte können z. B. mit gezüchteten autologen Zellen repariert bzw. gefüllt werden, ohne langfristig auf künstliche Materialien angewiesen zu sein. Das Tissue Engineering ermöglicht aber auch neue Ansätze für die Entwicklung von In-vitro-Testsystemen in der Diagnostik und zum Testen oder Einstellen von Medikamenten.

Im Rahmen der Ringvorlesung werden durch namhafte Rednerinnen und Redner wesentliche Aspekte dieser spannenden Entwicklung diskutiert.

Die Ringvorlesung wird von der TUHH (Prof. Dr.-Ing. Michael Morlock, Institut für Biomechanik & Prof. Dr.-Ing. Ralf Pörtner, Institut für Bioprozess- und Biosystemtechnik) in Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum für Medizintechnik Hamburg (fmthh) organisiert.

Ausschreibung neuer Förderlinie 2016!

Die Förderlinie des FMTHH unterstützt junge Nachwuchswissenschaftler/innen für die Dauer von zwei Jahren bei der Umsetzung von innovativen Forschungsvorhaben im Bereich der Medizintechnik.

Das FMTHH gewährt dafür eine Anschubfinanzierung von bis zu 50.000 Euro je gefördertem Projekt.

Interdisziplinarität ist Bedingung. Jedes Forschungsprojekt benötigt mindestens eine/n Antragsteller/in seitens UKE und TUHH. Antragsberechtigt sind Wissenschaftler/innen mit einem gültigen Beschäftigungsverhältnis an UKE oder TUHH für die beantragte Laufzeit des Projekts.

Details zur Ausschreibung der Förderlinie im Downloadbereich!

 

Förderprogramm des fmthh – Antragsfrist 1. Mai 2015

Die Förderlinie soll junge Nachwuchswissenschaftler/innen bei der Umsetzung von neuen und innovativen Forschungsvorhaben im Bereich der Medizintechnik unterstützen, darunter auch Doktor- und Masterarbeiten. Ziel ist es, nach Ablaufen der Förderphase (max. 2 Jahre) einen erfolgsversprechenden Antrag auf Drittmittelfinanzierung stellen zu können. Das fmthh gewährt dafür eine Anschubfinanzierung von bis zu 50.000 Euro je gefördertem Projekt. Die genehmigten Fördermittel können für Personal-, Sach- oder Investitionskosten verwendet werden. Jedes Forschungsprojekt benötigt mindestens einen Antragsteller von UKE und TUHH. Antragberechtigt sind Wissenschaftler/innen mit einem gültigen Beschäftigungsverhältnis an UKE oder TUHH für die beantragte Laufzeit des Projekts. Weitere Informationne zur Antragstellung entnehmen Sie dem Dokument im Downloadbereich.


2. fmthh-Symposium

Veranstaltung

Datum: Montag, 17. November 2014
Zeit: 18.00 – 21.00 Uhr
Ort: UKE, Festsaal im Erika-Haus (W29), Martinistraße 52, 20246 Hamburg

Progammablauf:

18:00 Begrüßung
Prof. Dr. Dr. Uwe Koch-Gromus, Dekan des UKE

18:05 Verleihung des Innovation Award der Philips Research Laboratories, Hamburg für die herausragende Bachelor- und Masterarbeit aus dem Bereich „Life Science“
PD Dr. Michael Grass, Philips Research, Dr. Günter Zeitler, Philips Research

18:15 Grußwort zum Symposium
Prof. Dr. Michael Amling, Institut für Osteologie und Biomechanik, UKE

18:20 Innovative Methoden für Calcium-Imaging
Dr. Martin Oheim, Brain Physiology Lab, CNRS, Paris

18:50 Fluid-Struktur-Interaktion in der Medizintechnik
Prof. Dr. Thomas Christian Gasser, Royal Institute of Technology, Stockholm

19:20 Vorstellung der FMTHH-Projekte

  • Validierte Simulation der Fluid-Struktur-Interaktion in arteriellen Bypässen
    Prof. Dr. Sebastian Debus, UKE; Prof. Dr.-Ing. Alexander Düster, TUHH
  • Räumlich und zeitlich hochaufgelöste Analyse subzellulärer Calcium-Signale
    Dr. Insa Wolf, UKE; Dr. René Werner, UKE; Prof. Dr.-Ing. Alexander Schläfer, TUHH
  • Charakterisierung biologischer Zellen mit Mikrowellen-Nahfeldsensoren „BioMicroSens“
    Prof. Dr.-Ing. Arne F. Jacob, TUHH; Prof. Dr. Ralf Smeets, UKE
  • Aneurysm Like Synthetic bodies for Testing Endovascular devices in 3D Reality „ALSTER“
    Prof. Dr. Jens Fiehler, UKE; Prof. Dr.-Ing. Dieter Krause, TUHH

ab 19:45         im Anschluss Empfang und Imbiss

1. fmthh-Symposium

Prof. Krautschneider mit den eingeladenen Sprechern

Prof. Krautschneider mit den eingeladenen Sprechern

Am 20. Februar 2014 fand das erste fmthh-Symposium statt. Das fmthh stellte sich mit zwei Themen vor, die für die Spannbreite des Forschungszentrums stehen: „Interventionelle Behandlung von Aneurysmen im Gehirn“ sowie „Charakterisierung biologischer Zellen mit elektrischen Methoden“.

Zur Einführung in das jeweilige Thema konnten wir international anerkannte Wissenschaftler für eine Key note lecture gewinnen. Im Anschluss an die Key note lectures wurden die fmthh-Projekte vorgestellt. Weiterlesen

Gemeinsames Förderprogramm – Antragsfrist 31. Mai 2014

Um den Aufbau exzellenter gemeinsamer Forschungsvorhaben zwischen TUHH und UKE zu fördern, schreibt das Forschungszentrum Medizintechnik Hamburg (fmthh) eine Förderlinie zur Anschubfinanzierung neuer Forschungsprojekte aus (Gesamtfördervolumen; 250.000 Euro/Jahr).
Mit der Anschubfinanzierung werden neue Kooperationen zwischen Wissenschaftlern beider Institutionen unterstützt. Das fmthh fördert eine solche Anlaufphase mit bis zu 75.000 Euro pro Jahr und einer Dauer von bis zu zwei Jahren. Die nächste Antragsfrist ist der 31. Mai 2014.   Weiterlesen

Forschungszentrum Medizintechnik Hamburg gegründet

TUHH-Präsident Garabed Antranikian und UKE-Dekan Prof. Dr. Dr. Uwe Koch-Gromus unterzeichneten im Beisein der Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt den Gründungsvertrag für das Forschungszentrum Medizintechnik Hamburg. Das Ziel ist es, ein gemeinsames Exzellenzzentrum mit herausragender wissenschaftlicher Leistungsfähigkeit zu errichten. Zugleich soll mit der Bündelung medizinischer und ingenieur-wissenschaftlicher Kompetenz der Wissenschaftsstandort Hamburg gestärkt werden.

Weiterlesen